Auslobung

Die Nominierungsjury hat die Aufgabe, Projekt-Vorschläge aus den Ländern Europas zu benennen. Bei der Nominierung sollte es sich um Projekte handeln, die sich im Rahmen des Auslobungsthemas bewegen und für preiswürdig gehalten werden. Die Mitglieder der Nominierungsjury können keine eigenen Projekte nominieren, diese können jedoch von anderen Mitgliedern der Jury vorgeschlagen werden. Jeder Preisrichter benennt dabei die Projekte aus seinem eigenen Land/Länderkreis, deren Realisierung höchstens zwei Jahre zurückliegen darf.

Aus folgenden Ländern benennen die Preisrichter die folgende Anzahl an Projekten (ECOLA Award 2010):

Deutschland (25), Österreich (15), Schweiz (15), Niederlande (10), Skandinavien (15), Italien (10), Spanien (10), Frankreich/Luxemburg (15), Großbritannien (15), Polen (10), Tschechien (10)

Dieser bereits zum sechsten Mal ausgelobte Nominierungswettbewerb prämiert
vorbildlich umgesetzte Konzepte in der Architektur, die in wesentlichen Teilen durch den Baustoff Putz geprägt sind. Gewertet wird der beispielhafte Umgang mit Struktur, Farbe und Oberfläche im Innenraum, sowie eine herausragende Fassadengestaltung.

Zur Beurteilung der eingereichten Arbeiten gelten die aufgeführten Kriterien:

· Architektur und Gestaltungsqualität
· Materialeinsatz Putz
· Raumkonzept und –atmosphäre
· Funktionalität, Nutzungsflexibilität, Ergonomie
· Technische Umsetzung und Ressourcen schonende Bauweisen